Inhalt
Wissenschaftsland Nordrhein-Westfalen
Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen
Gemeinschaftsstand der Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen
Halle 9, Stand D34
Aussteller auf dem Stand
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Fachhochschule Bielefeld – Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik
Der Forschungsschwerpunkt (FSP) AMMO der Fachhochschule Bielefeld ist spezialisiert auf das Gebiet der Angewandten Mathematischen Modellierung und Optimierung (AMMO). Die Kernkompetenzen von Mitgliedern des FSP AMMO liegen u.a. in den Gebieten der multidisziplinären Modellierung und Simulation, der Prozessdatenverarbeitung und Parameteridentifikation, der Entwicklung von Entscheidungsunterstützungs- und Optimierungssystemen, der Finanz- und Versicherungsmathematik.
Eine breite Palette von mathematischen Methoden und vieljährige Erfahrung auf dem Gebiet der Mathematischen Modellierung und Optimierung erlaubt es den Forscher(inne)n, Problemstellungen verschiedenster Art aus folgenden Anwendungsbereichen erfolgreich zu behandeln:- Produktionsplanung (Beispiel: Simulation von komplexen physikalischen Systemen, basierend auf der Modellierungssprache Modelica)
- Modellierung und Identifikation von Anlagen und Regelstrecken (Beispiel: Modellierung der Dynamik in Gasspeichern anhand von Prozessdaten)
- Finanzplanung (Beispiel: Aussagekraft von Renditekennzahlen)
- Risikomanagement (Beispiel: Risikomodellierung von Versicherungsunternehmen)
- Logistik (Beispiel: Entscheidungsunterstützung bei der Verpackung von Pharmaprodukten in Trays)
- Energieversorgung (Beispiel: Schnelle Simulation und Optimierung von Kraftwerkparks)
- Prozessmodellierung (Beispiel: Modellierung von biologischen Prozessen)
Der FSP AMMO bietet gern seine wissenschaftliche Unterstützung den Unternehmen an. Auf der CeBIT werden verschiedene Projekte aus dem Geschäftsfeld des FSP AMMO präsentiert.
Fachhochschule Bielefeld
Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt
Angewandte Mathematische Modellierung und Optimierung (FSP AMMO)
Am Stadtholz 24
D-33609 Bielefeld
Tel.: +49 521 106-7403
ammo@fh-bielefeld.de
www.fh-bielefeld.de/ammo
Fachhochschule Bielefeld -
AV QoX - Audio/Video Quality of eXperience measurement system for IPTV, WebTV and VoD in Next Generation Networks
Die Fernsehwelt verändert sich radikal. Mit mehr Intelligenz, Interaktion und konvergenten Infrastrukturen wird das Fernsehen von Morgen zum Element einer neuen multimedialen Umwelt. Immer mehr Konsumenten steigen auf zeit- und ortsunabhängig verbreitete Programme spezialisierter Anbieter um. Satelliten- und Kabelnetzbetreiber verlieren Ihre Ausnahmestellung als Transporteure, weil TV-Programme auch direkt über das Internet verbreitet werden.
In der zunehmend komplexen Fernsehwelt ist die Kenntnis um die Servicequalität ein entscheidender Faktor im Kampf um Marktanteile und Kundenzufriedenheit. Genau hier setzt AV QoX, das von der Forschungsgruppe Datennetze der Fachhochschule Köln und der zafaco GmbH entwickelte Qualitätsmesssystem für IP Streaming-basierte Audio-/Video-Dienste an.
Ziel des vom BMWi geförderten ZIM Projektes ist die Entwicklung eines technologisch neuen universellen und verteilten Qualitätsmesssystems für IP Streaming-basierte Audio-/Video-Dienste (AV QoX) wie IPTV, WebTV und VoD in Next Generation Networks.
Die subjektive und objektive Qualität der Mediendaten wird aus dem aktuellen IP-Datenstrom abgeleitet (Live und non-reference Messungen) und basiert neben der Analyse der Netzparameter und der Dienstgüte (Quality of Service QoS) auch auf einer Analyse des Video Codec Layers mit Hilfe von deep packet inspection.
Der Aufbau des verteilten Messsystems erlaubt die Betrachtung aller Ebenen eines NGN, vom Content-, Core-, Distribution- und Access Network bis hin zur Sicht eines Endanwenders.
Um in einer Simulation den Kunden realitätsnah abbilden zu können, wird mit AV QoX im Rahmen eines kontinuierlichen IPTV Benchmarks ein Mix aus einzelnen Services wie VoIP, Highspeed Internet und IPTV durchgeführt.Fachhochschule Köln
F07 Institut für Nachrichtentechnik
Fachgebiet Datennetze
Prof. Dr.-Ing. Andreas Grebe
Betzdorfer Str. 2
D-50679 Köln
Tel.: +49 221 82 75–25 07
andreas.grebe@fh-koeln.de
www.avqox.dezafaco GmbH
Moaranger 3
D-85737 Ismaning
Tel.: +49 89 96 20 25 96
Fax: +49 89 96 20 25 98
info@zafaco.de
Fachhochschule Köln - FernUniversität in Hagen – Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften
FernUniversität in Hagen -
Ganzheitliche Softwareentwicklung
Software ist heutzutage allgegenwärtig. Neben reiner Desktopnutzung vom stationären Rechner ist nun auch Web- und mobile Nutzung von Informationssystemen praktisch überall möglich. Doch es reicht nicht mehr, die Kanäle einzeln zu bedienen. Vielmehr müssen sie intelligent vernetzt werden und eng an den Kontext der Nutzung und des Nutzers angepasst werden.
Das mobile media & communication lab der FH Aachen (m2c-lab) bietet dazu Forschungs- und Entwicklungsleistungen im Bereich der mobilen Informationslogistik an. Dieser Begriff beschreibt die kanalübergreifende, informationstechnische Versorgung mobiler Benutzer im Allgemeinen und Außendienstmitarbeiter im Besonderen. Das m2c-lab nutzt dazu bewährte Entwicklungsmethoden wie Usability Engineering, Extreme Programming und Kanban. Zusätzlich werden eigene Methoden und Werkzeuge erforscht bzw. entwickelt, darunter die Benutzerzentrierte Entwicklung mobiler Unternehmenssoftware und das Location Profile Modeling. Oberstes Ziel ist es stets, eine anwenderfreundliche Benutzererfahrung herzustellen. Dazu werden die Bedürfnisse des Nutzers in den Fokus gestellt. Für den Kontext der jeweiligen Situation und Lokation der Anwender werden benutzerfreundliche Lösungen entwickelt, die nachhaltigen Nutzen bieten.FH Aachen
mobile media & communication lab
Eupener Str. 70
D-52062 Aachen
Tel.: +49 241 6009 51946
Fax: +49 241 6009 52190
ritz@fh-aachen.de
http://www.m2c-lab.fh-aachen.de
Fachhochschule Aachen - Universität Duisburg-Essen – Fakultät für Ingenieurwissenschaften
Universität Duisburg-Essen -
Universität Paderborn – Institut für Informatik
Digitale soziale Netzwerke versprechen ihre Teilnehmer gesellschaftlich zu aktivieren und sie in ihrem Interaktionswillen zu unterstützen. Privat werden dadurch Freundschaften wahr, beruflich kommen Kompetenznetzwerke zustande und global werden friedliche Revolutionen unterstützt.
Mit dem P2P-Rahmenwerk für soziale Netzwerke kann nun bald jedermann einfach und unkompliziert für seine Community ein soziales Netzwerk betreiben, ohne Betriebskosten und ohne Sicherheitsrisiken. Dazu steht den Nutzern des Rahmenwerks eine Menge an interaktiven Apps zur Verfügung. Die Apps sind beliebig erweiterbar und kennen technisch keine Grenzen.
Grenzenlos niedrig sind auch die Kosten für den Betreiber. Ob 10-Mann-Netzwerk oder weltweites Freundschaftsnetz, eines ist gleich: es fallen keine Kosten an. Die Forscher der Universität Paderborn haben für das Rahmenwerk die Vorteile von dezentralen Peer-to-Peer-Anwendungen, eines App-Marktes und der Cloud kombiniert.
Durch die bereitgestellten Rechenkapazitäten der Nutzer wird das soziale Netzwerk aufrecht gehalten – teure Server werden nicht benötigt. Dennoch sind Verfügbarkeit, schnelle Abrufbarkeit und Sicherheit der Nutzerdaten sichergestellt. Der Nutzer behält dabei die volle Kontrolle über seine Daten. Die technischen Kapazitäten des Netzwerks wachsen wie in der Cloud elastisch mit der Anzahl der Teilnehmer. Ein App-Markt ermöglicht es, Anwendungen und Fähigkeiten des sozialen Netzwerks live zu erweitern. Vielfältige Möglichkeiten, aber keine Betriebskosten, das bietet das P2P-Rahmenwerk für soziale Netzwerke von der Universität Paderborn.Universität Paderborn
Institut für Informatik
Dr.-Ing. Kalman Graffi
Fürstenallee 11
D-33102 Paderborn
Tel.: +49 5251 60 6730
Fax: +49 5251 60 6697
graffi@mail.upb.de
www.p2pframework.com
Universität Paderborn -
Westfälische Hochschule – Institut für Internet-Sicherheit – if(is)
Sicherheit und Vertrauen in digitale Technologien sind zentrale Themen. Das Institut für Internet-Sicherheit – if(is) verfolgt täglich das Ziel, einen Mehrwert an Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit im Internet herzustellen, nach dem Leitgedanken: ITrust – Vertrauen in IT. Unser Live-Hacking am Stand sensibilisiert Internetnutzer für Sicherheitsrisiken und macht dabei nicht nur auf technische Probleme im Umgang mit dem weltweiten Netz aufmerksam.
Unser Internet-Frühwarnsystem ermöglicht einen abstrakten Blick auf das Internet und ist die Basis für die Früherkennung von Angriffen. Der Forschungsbereich Internetkennzahlen arbeitet an einem Kennzahlensystem, um die Komplexität der kritischen Infrastruktur Internet zu analysieren, den aktuellen Zustand zu beobachten sowie Trends erkennen zu können.
Der Bereich Botnetze zeigt Lösungsansätze zum Schutz vor Malware auf. Vertrauenswürdige IT-Systeme verfolgt das Ziel, IT-Systeme verlässlicher und sicherer zu machen, sodass die Hard- oder Software sich exakt gemäß definierten Vorgaben verhält.
Mobile Security erforscht die Möglichkeiten, mobile Endgeräte innovativ und sicher in Unternehmensnetzwerke und den Alltag zu integrieren. Die Basis des digitalen Handelns bilden Identitäten und das Internet. Die Bereiche Identity Management und Cloud Computing nehmen die aktuellen Herausforderungen auf und generieren Lösungen.
Mit dem Marktplatz IT-Sicherheit bieten wir unter www.it-sicherheit.de eine umfassende Plattform mit Tipps, Checklisten und dem bundesweit größten Verzeichnis von IT-Sicherheitsanbietern, Lösungen, Veranstaltungen und Jobs.Westfälische Hochschule
Institut für Internet-Sicherheit – if(is)
Prof. Dr. (TU NN) Norbert Pohlmann
Neidenburger Strasse 43
D-45877 Gelsenkirchen
Tel.: +49 209 9596-515
Fax: +49 209 9596-490
pohlmann@internet-sicherheit.de
www.internet-sicherheit.de
Westfälische Hochschule -
Vielfalt in der Forschung – Wirtschaftsinformatiker der Universität Münster präsentieren innovative Software-Lösungen
In diesem Jahr werden am Stand der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster nicht nur eine sondern gleich mehrere innovative Software-Lösungen präsentiert. Im Rahmen des EU-geförderten Projekts EMUVE wird ein europaweites virtuelles Trainingscenters für Unternehmensgründer aufgebaut. Mit Hilfe der virtuellen 3D Umgebung Second Life und Partnern aus Spanien, Portugal und Italien wird eine innovative Lernumgebung erschaffen, in der Unternehmensgründer in Europa mit Zukunftsweisenden Methoden Wissen zur Gründung von Unternehmen vermittelt wird. Ziel des Projekts Virtimo ist die Analyse, Weiterentwicklung und Neugestaltung von IT-Landschaften in Unternehmen unter Einbezug aller bestehenden Systeme. Mit Hilfe moderner Prozessmanagement- und Integrationstools und skalierbarer und leistungsfähiger Kollaborationssoftware wie Google Apps for Business, unterstützt und erforscht Virtimo die Umsetzung von Integrationsvorhaben und hilft damit, Unternehmensprozesse effizienter zu gestalten. Einen etwas anderen Schwerpunkt hat das Projekt fileee: hier wird die Bereitstellung eines persönlichen Software-Assistenten zur automatisierten Verwaltung sämtlicher Dokumente für Privatpersonen und Kleinstunternehmen unter die Lupe genommen. Durch die Symbiose von Bildverarbeitung, Texterkennung sowie syntaktischer als auch semantischer Analyse mit lernenden Systemen soll dem Nutzer die manuelle Arbeit abgenommen werden. Aber auch die IT-Sicherheit, steht in diesem Jahr auf der Tagesordnung: das Projekt Side Channel Attacks in Automotive Security umfasst die Durchführung eines sogenannten Seitenkanalangriffs auf einem Mikrocontroller mit Verschlüsselungssoftware, sowie die Implementierung von Gegenmaßnahmen und deren Validierung. Es kombiniert ein aktuelles Forschungsgebiet der Informationssicherheit mit der praktischen Domäne der Automotive Security.
Universität Münster – European Research Center for Information Systems (ERCIS)
Institut für Wirtschaftsinformatik
Leonardo-Campus 3
D-48149 Münster
Tel.: +49 251 83-38100
Fax: +49 251 83-38109
info@ercis.org
www.ercis.org
Westfälische Wilhelms-Universität Münster

